BIM - Building Information Modelling

von Super User
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In der breiten Öffentlichkeit ist BIM ( Building Information Modelling ) insbesondere bekannt durch die grafisch orientierten dreidimensionalen Abbildungen von Gebäuden während der Planungsphase. Der Begriff Building Information Modeling (abgekürzt BIM) bezeichnet eine Methode zur elektronisch unterstützten Planung, Errichtung und dem Betrieb bis hin zum Rückbau von Gebäuden.
Diese Methode beinhaltet die Erzeugung und die Verwaltung von digitalen virtuellen Darstellungen der physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks. Die elektronisch erstellten Bauwerksmodelle stellen dabei eine Informationsdatenbank rund um das Bauwerk dar.

Das Prinzip der durchgängigen, zentralen und objektbasierten Verwaltung und Koordination von Projektinformationen ist im Vergleich zu einer traditionellen Herangehensweise eine sehr grundsätzliche Veränderung, nicht nur auf der softwaretechnischen Seite. Sie hat große Auswirkungen auf die Leistungsbilder aller Beteiligten (Auftraggeber, Handwerker und Baufirmen) und auf die Anforderungen an die Mitarbeiter, auf die Prozesse und Strukturen in den Projekten und auch an die Anpassungen der Richtlinien. (Branchenverband CAFM Ring eV, S. 3)
Die letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass bisher nur wenige BIM Projekte über die Planungs- und Bauphase durchgehend geführt wurden. Nur einige wenige Gebäude wurden als BIM Modell an die FM Beteiligten im Facility Management übergeben. Unwissen, Skepsis, mangelnde Investitionsbereitschaft und hoheOrganisations- und Anlaufkosten haben bis dato nur zu geschlossenen BIM Projekten geführt.

ÖNORM A 6241-1 / -2 vom 01.07.2015 - Regelt technischen Datenaustausch und Erhaltung - Gilt während des gesamten Lebenszyklus der Immobilie - Definiert CAD-Strukturen und technische Datenstruktur - Legt alphanumerische Bezeichnungen von Bauteilobjekten fest - Produktneutrale graphische Daten auf Grundlage von IFC Modell.